Fachtagung zur Qualifizierung von Erziehern und pastoralen Mitarbeitern

Mit Aktionen wie den Trommelgeschichten lud das „Theomobil“ aus Sendenhorst die Teilnehmer zum Mitmachen ein. (Foto: Franz-Hitze-Haus)

Die Kindertagesstätte (Kita) ist für die Kleinsten ein Ort, um zu toben und zu spielen, aber auch um Gott und den Glauben zu erleben. Um Erzieherinnen und Erzieher sowie pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Umgang mit diesen Themen fit zu machen, haben sich rund 50 Frauen und Männer bei einer zweitägigen Fachtagung in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster mit dem Thema Qualifizierung beschäftigt. Dabei informierten sie sich nicht nur fachlich über verschiedene religionspädagogische Methoden, sondern stärkten sich auch im Umgang mit dem eigenen Glauben. 

Die Veranstalter – Dr. Andreas Leinhäupl, Sebastian Mohr und Kathrin Wiggering vom Projekt „Kita – Lebensort des Glaubens“ im Bistum Münster – setzten an den zwei Tagen inhaltliche Schwerpunkte. So konnten sich die Teilnehmer am ersten Tag mit praktischen Übungen und kreativen Arbeiten einen eigenen Zugang zu religiösen Fragen erarbeiten und in der hauseigenen Kapelle Elemente der Kirchenraumpädagogik entwickeln. Mal lauter, mal leiser ging es bei den Aktionen des „Theomobils“ aus Sendenhorst zu. Im Erzählzelt machten sich die Erzieher und pastoralen Mitarbeiter auf eine Reise durch die Welt der Mythen aus verschiedenen Kulturen und Religionen. Aktiv werden konnten die Teilnehmer beim Trommeln, indem sie biblische Geschichten unter Anleitung mit Trommelklängen begleiteten.

Mit einer Diskussionsrunde mit Vertretern aus der Aus- und Fortbildung des Bistums Münster startete der zweite Tagungstag. „Religionspädagogische Themen für den Elementarbereich müssen fest in der Ausbildung verankert sein und sich dann stetig weiterentwickeln“, zog Akademiedozent und Projektmitarbeiter Sebastian Mohr ein Fazit. Dies gelte sowohl für pastorale Mitarbeiter als auch für Erzieher und besonders für die Zusammenarbeit der beiden Gruppen. In anschließenden Workshops konnten sich die Teilnehmer über das Duisburger Kita-Projekt „Uferbogen – pastorale Ideen am Rande“ sowie Online-Fortbildungen informieren und religionspädagogische Lieder einüben.

Die Fachtagung „Qualifizierung von Erzieherinnen und Erziehern und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“ war die zweite Tagung im Rahmen des Projekts „Kita – Lebensort des Glaubens“. Bereits im März hatten sich rund 150 Frauen und Männern mit religiöser Bildung und Erziehung im Elementarbereich beschäftigt. 

Mit der dritten Tagung zum Thema „Kita als pastorales Handlungsfeld – Strukturen, Themen, Perspektiven“ endet das bistumsweite Projekt. Sie findet statt am Montag, 28. November, von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr in der Akademie Franz Hitze Haus und richtet sich vor allem an Erzieher, Leitungen, Verbundleitungen, Pastoralteams, Gremienvertreter und Elternvertreter. Der Tagungsbeitrag kostet 20 Euro. Bis Montag, 17. Oktober, ist eine Anmeldung im Internet möglich. 

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