Pfarrei St. Antonius Herten: mit Kerzen zum Projektstandort

„Die Kita ist DER Lebensort des Glaubens für die Kinder, die Erzieherinnen und für Sie als Eltern. Aber wie geht ´Glaube leben`?“, fragt Pastoralreferentin Birgitta Ortmanns aus der Pfarrei St. Antonius in Herten in die Kamera. Um gleich darauf zu antworten: „´Glaube leben` beginnt im Kleinen. Im Staunen über Gottes Schöpfung, in einer Haltung der Wertschätzung gegenüber Groß und Klein, im Fragen und Staunen miteinander. In jedem Menschen leuchtet Gott auf.“ Statt einer großen Auftaktveranstaltung sind es diese starken Worte, die den Start der Pfarrei in das Projekt „Kita – Lebensort des Glaubens“ des Bistums Münster einläuten. Stattdessen wandten sich Pastoralreferentin Ortmanns und Verbundleitung Natalie Neumann-Roitzsch mit einem Video an Eltern, Erzieherinnen und Erzieher und Kinder.

Der Kita-Verbund ist mit einer Aktions- und Auftaktwoche in das Programm gestartet. Kinderrechte, die Vielfalt der Kulturen und Religionen und auch der Heilige Josef als Namenspatron standen dabei im Mittelpunkt und wurden kreativ vermittelt. „Josef ist nicht nur Schutzheilige der Kinder, sondern auch der Erzieherinnen und Erzieher“, erklärt Neumann-Roitzsch. Zeitgleich, aber aus Infektionsschutzgründen getrennt voneinander, fand anschließend in allen vier Kindertageseinrichtungen des Verbundes der gemeinsame Auftakt statt. Live über eine Videoplattform waren alle Kitas, interessierte Familien und Gemeindemitglieder zusammengeschaltet.

Als verbindendes Element wurden in den Kitas vier Kerzen entzündet, die von Kindern während der Aktionswoche gestaltet worden sind und alle durch das Projektjahr begleiten soll. Im Anschluss an die Liveschaltung konnten interessierte Familien die Ergebnisse der Aktionswoche in den nahegelegenen Kirchenräumen besichtigen.  

Mit Unterstützung von Kathrin Wiggering und Marcus Bleimann vom Aktionsprogramm werden die für die Arbeit in den Kitas vorhandenen Konzepte religiöser Bildung und Erziehung im elementarpädagogischen Bereich angeschaut und weiterentwickelt. Wesentliche Zielsetzungen sind dabei die religionspädagogische und pastorale Qualifizierung und die Möglichkeit der spirituellen Selbstvergewisserung für Erzieherinnen und Erzieher und pastorale Mitarbeitende.