Projektziele

Das übergreifende Ziel dieses Projektes lautet: Katholische Kitas im Bistum Münster sind Lebensorte des Glaubens für Kinder und ihre Familien. In diesem Sinne verwirklichen die katholischen Kitas ihren Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag, indem sie ihr Selbstverständnis als katholische Einrichtung, ihre pädagogische Arbeit mit Kindern und Eltern, ihre Zusammenarbeit im Team und mit dem Träger sowie ihre Einbindung in das pastorale und soziale Umfeld vom christlichen Glauben leiten und inspirieren lassen.

Unter dieser Perspektive entwickelt das Bistum Münster unter Federführung einer hauptabteilungsübergreifenden Steuerungsgruppe einen diözesanen Kindertagesstätten-Entwicklungsplan "Kita – Lebensort des Glaubens". Der gesamte Entwicklungsplan orientiert sich an der biblischen Botschaft sowie den Grundanliegen und Optionen des Pastoralplanes für das Bistum Münster und besteht aus verschiedenen Elementen:

  • Als Grundlage aller weiteren Überlegungen und Umsetzungsstrategien wird ein pastoraler Orientierungsrahmen erarbeitet, der neben den theologischen Grundlagen die verschiedenen Ebenen der pastoralen Kooperation von Pfarreien als Trägern mit den Kindertagesstätten als Einrichtungen und den Kindern und ihren Familien als Aufgabe zur Ausgestaltung eines sozialraumorientierten familienpastoralen Netzwerkes beschreibt.
  • Für die Arbeit in den Kitas werden die vorhandenen Konzepte religiöser Bildung und Erziehung im elementarpädagogischen Bereich weiterentwickelt. Zielperspektiven sind (a) die religionspädagogische Qualifizierung und (b) die Möglichkeit der spirituellen Selbstvergewisserung für Erzieher/innen und pastorale Mitarbeiter/innen.
  • Schließlich wird es darum gehen, ein an den pastoralen Zielen und dem Grundverständnis religiöser Bildung und Erziehung ausgerichtetes Konzept zu einer bedarfsgerechten strukturellen Qualifizierung (Ausstattung, Finanzen, Personal, Verwaltungsstrukturen) der Kindertageseinrichtungen zu entwickeln.


Die entwickelten pastoralen, religionspädagogischen und strukturellen Rahmenorientierungen werden sowohl auf der diözesanen wie auch auf der örtlichen Ebene in einem praktischen Umsetzungsprozess konkretisiert und in ein kontinuierliches Qualitätsmanagement überführt.

  • Die örtlichen Träger und Einrichtungen bzw. Einrichtungsverbünde entwickeln bzw. überprüfen ihre situationsspezifischen Leitbilder und Konzepte.
  • Die Verantwortlichkeiten, Kompetenzen und Ressourcen für die Umsetzung der (Teil-) Ziele sowie deren permanente Weiterentwicklung sind auf diözesaner Ebene in den Organisationsstrukturen des Diözesancaritasverbandes und der Hauptabteilung Seelsorge des BGV personell und finanziell verankert.
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